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Bildergalerie zu "Der König von Kuckucksheim"

Komödie von Willi Fleddermann

Nach dem ersten Erfolgen mit "Der verlorene Großvater" und "Omas neue Kleider“ waren die Südlengeraner sehr gespannt auf die Premiere des neuen Stücks ihrer Theatergruppe. Im Herbst 2005 war es so weit.

In "Der König von Kuckucksheim", wieder aus der Feder von Willi Fleddermann, geht es um Kommunalpolitik und Bürgermeisterwahlen - aber auch um eine Liebesgeschichte zwischen Oswald König und seiner Eva. Wir begegnen Oswalds beiden Töchtern Bianca und Conny, dem Journalisten Thomas Pfeifer, dem Baulöwen Ferdinand Koppkorn, seiner Frau Anita und seinem Sohn Daniel, der nicht Architekt, sondern Schmusesänger werden will. Außerdem Bürochefin Kranich, dem „plattduitsk“ kuiernden Landwirt August Rübensack, dem in Not geratenen Häuslebauer Viktor Galetz und Berufsnaturschützerin Carmina Bottenschön. Und Oswalds Mutter Mathilde will als keifender „Hausdrachen“ immer das letzte Wort haben … Insgesamt 13 Rollen waren zu besetzen, keine leichte Aufgabe für Inge Serwattka, die wie bei „Omas neue Kleider“ Regie führte.

Seit 12 Jahren regiert Oswald König (Erwin Scheiding, hier hinter der Zeitung versteckt) als Bürgermeister in Kuckucksheim. Jetzt stehen wieder Bürgermeisterwahlen an. Wer könnte den „König von Kuckucksheim“ vom Thron stoßen? Weit und breit ist niemand in Sicht. Im Privatleben schätzt Oswald die liebevolle ...
... Zuwendung von Lebensgefährtin Eva (Erika Flömer). Die darf zwar Heiratspläne schmieden, doch ganz so eilig hat Oswald es nicht. Es verschlägt ihm aber glatt die Sprache, als das Bürgerzentrum, eine neue Wählergemeinschaft in Kuckucksheim, ausgerechnet Eva zur Bürgermeister-Gegenkandidatin küren will.
Mit im Boot ist Bianca (Stefanie Becker), eine der beiden Töchter Oswalds aus erster Ehe, die sich zusammen mit Jungredakteur Thomas Pfeifer (Markus Koch) auf ein doppeltes Spiel einlässt und das zumindest anfangs auch sehr spaßig findet.

Die hätte sich auf gar keinen Fall zu derartigem Schwachsinn überreden lassen, wenn Oswald nicht diesen dämlichen Lachanfall bekommen und das nicht eine Kettenreaktion ausgelöst hätte. So aber fliegen im Hause König die Fetzen. Auch Anita Koppkorns (Renate Fleddermann) eindringliche Ansprache kann da nichts ausrichten.

Conny (Sandra Rühms), Oswalds zweite Tochter, unterstützt Daniel Koppkorns (Frank Eilbracht) Pläne, ein gefeierter Schmusesänger zu werden. Oswald zieht mit, es könnte seine Chancen im Wahlkampf entscheidend erhöhen. Daniel ist Sohn des Baulöwen Ferdinand Koppkorn (Klaus Nordsieck) und seiner schon in Erscheinung getretenen Ehefrau Anita, die nun mit der Wählergemeinschaft ebenso kungelt, wie Ferdinand mit seinem Freund und politischem Weggefährten Oswald.

Mit seiner Bürochefin Roswitha Kranich (Christa Nordsieck) hat Oswald seine liebe Not. Neuerdings formuliert sie bürokratischen Unsinn im Zusammenhang mit einer maroden Toilettenanlage des Hauses. Der weinerliche Bittsteller Viktor Kranich (Hans Rühms) gibt Oswald für heute den Rest.

Oswalds Mutter Alwine (Ingrid Emter), Hausdrachen der Familie König, lässt sich von Kräuterhexe Carmina Bottenschön (Jutta Meier) Oswalds düstere Zukunft vorhersagen. Schlimmste Befürchtungen keimen auf. Könnte der gute Oswald die Wahl gegen Eva am Ende gar verlieren?

Landwirt August Rübensack (Hugo Scheiding) bringt Conny auf die Spur eines Umweltskandals.

Aber erst einmal erleben wir Daniel Koppkorn mit einem hingebungsvoll vorgetragenen Schmusesong. Der imponiert Conny sogar, obwohl Daniels Sangeskarriere damit abrupt beendet ist.

Ferdinand Koppkorn tobt. Dieser Viktor Galetz macht Schwierigkeiten. Oswald überlegt, wie man Viktor "selbstlos" unter die Arme greifen könnte, damit er den Mund hält. Und außerdem ist der Wahlkampf sehr teuer. Ob Ferdinand vielleicht ...

Anita hört fassungslos zu. Es ist an der Zeit, findet sie, ihrem Ferdinand mal so richtig die Leviten zu lesen. Eva und Anita versprechen Viktor Galetz, der in höchste Not geraten ist, gemeinsam nach einem Weg aus der Krise zu suchen. Viktor bedankt sich überschwänglich.

Eva oder Oswald? Wer die Wahl gewinnt, lässt sich aus den Bildern rechts und links nicht erkennen. Doch es scheint, als ob die beiden sich deutlich aufeinander zu bewegen. Ende gut, alles gut?

So urteilte die Presse:

Publikum feiert neue Komödie. ... Wo enden nun all die Irrungen und Wirrungen? Wie geht die Bürgermeisterwahl aus? Steckt Baulöwe Ferdinand Koppkorn, nachdem die Verseuchung eines Baugeländes klar wird, total den Kopf in den Sand? Kann sein Sohn Daniel die erwünschte Karriere als Schmusesänger anstreben? (Bünder Zeitung)

Theatergruppe Südlengern ... sorgte für zahlreiche Lacher und bescherte dem Publikum einen unterhaltungsreichen Abend. Mit viel Liebe zum Detail hatte die Theatergruppe das Stück und den Premierenabend geplant. So kamen das Ortseingangsschild "Kuckucksheim" und die zahlreichen Wahlplakate gut an ... (Neue Westfälische)


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