Verlag Drei Mühlen
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Hardcover, 160 Seiten
zahlreiche Abbildungen (F und s/w)
14,80 EUR
ISBN 978-3-935827-16-4

Gemeinde Kirchlengern (Hrsg.)

Fremde, Freunde und
verlassene Gräber

Dorfidylle Westfalens im Raster von Todt & Teufel

Mit Beiträgen der Autoren

  • Martin Rottmann
  • Antje Schmidt
  • Helga Nienhüser
  • Torsten Schätz
  • Dieter Knippschild
  • Willi Fleddermann

Buchpräsentation am 12.11.2008

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Einweihung der Gedenkstätte auf dem Friedhof Kirchlengern am 15.11.2009

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Inhaltsübersicht

Einführung (Rüdiger Meier, Bürgermeister der Gemeinde Kirchlengern)
Vorwort (Eberhard Baecker, Leiter der Erich Kästner-Gesamtschule)

::1:: Geht uns „Zwangsarbeit“ heute noch etwas an?
von Willi Fleddermann
1.1 Zwangsarbeit als Thema von gestern und morgen
1.1.1 Ist Zwangsarbeit als Thema überholt?
1.1.2 Zwangsarbeit ist eine Form von Sklaverei
1.1.3 Zwangsarbeit als „erfolgreiches“ Modell übernommen
1.1.4 Wie Kriegsgefangene und Zivilpersonen eingesetzt wurden
1.1.5 Eine 90-Milliarden-Euro-Schuld
1.2 Nazi-Ideologie tritt Menschenwürde mit Füßen
1.2.1 Machtstrukturen, Menschenbild und Rassenideologie
1.2.2 „Geordnete“ Lebens- und Arbeitsbedingungen
1.2.3 Wechselseitige Steigerung der Regelungswut
1.2.4 Offene und schweigende Zustimmung der Bevölkerung
1.3 Örtliche und regionale Organisationsstrukturen
1.3.1 Wichtigste Funktion lag bei der Arbeitsverwaltung
1.3.2 Die Partei konnte ihren Einfluss erhöhen
1.3.3 Organisationsstrukturen brachen zusammen
1.4 Würdeloses Leben in Kriegsgefangenenlagern
1.4.1 Stalag VI A in Hemer
1.4.2 Stalag 326 (VI K) in Stukenbrock-Senne
1.4.3 Vom Ende des Stammlagers in Hemer
1.5 Lageralltag ausländischer Zivilarbeiter
1.5.1 Lagerausstattung für holländische Zivilarbeiter
1.5.2 Ähnliche Verhältnisse im Osten
1.6 Konzentrations- und „Arbeitszuchtlager“
1.6.1 Mörderische Arbeitsdisziplin: Prügel, Terror und Tod
1.6.2 „Faulen Ausländern“ beibringen, wie man arbeiten muss
1.6.3 Arbeitserziehungslager Hunswinkel bei Lüdenscheid
1.7 Arbeitsbedingungen und Entlohnung
1.7.1 Nicht willkommene „Gastarbeiter“, sondern Feinde
1.7.2 „Lagergeld“ für Kriegsgefangene nahezu wertlos
1.8 „Gezerre“ um Entschädigung von Zwangsarbeit
1.8.1 Dem Bewusstsein historischer Schuld „nachhelfen“
1.8.2 Gerangel um Zahlen und Fakten
1.8.3 „Erinnerung und Zukunft“ als hoffnungsvoller Schritt

::2:: Zwangsarbeit in Kirchlengern
von Martin Rottmann
2.1 Einleitende Ausführungen
2.2 Französische Kriegsgefangene in Kirchlengern
2.3 Zwangsarbeiter aus Polen und der Sowjetunion
2.4 Einzelarbeitsverhältnisse in Kirchlengern
2.5 Niederländer und die Organisation Todt (OT)
2.6 Der Viadukt in Schildesche
2.7 Bert Welgemoed erinnert sich
2.8 Wie Kirchlengeraner Zwangsarbeiter erlebten
2.9 Rückführung der Zwangsarbeiter in ihre Heimat

::3:: Wie war das damals?
von Willi Fleddermann
3.1 Ein fiktives Gespräch
3.2 Ein guter Lehrer, aber auch so richtig „Pro“
3.3 Damals war alles ein bisschen eng
3.4 Fahnenflucht wurde mit dem Tode bestraft
3.5 Warum arbeiten die heute am Sonntag?
3.6 Schon mal was gehört von der „Organisation Todt“?
3.7 Plötzlich waren Holländer in unserer Schule
3.8 Knochenarbeit und Hoffen auf mitleidige Seelen
3.9 Wann hatten wir mal Schokolade gesehen?

::4:: Aus Geschichte lernen
von Antje Schmidt und Willi Fleddermann
4.1 Wie es zum Schulprojekt der Erich-Kästner-Gesamtschule
in Kirchlengern kam
4.2 Die ersten Schritte
4.3 Es gab wirklich viel zu erzählen
4.4 Wie die holländischen Zwangsarbeiter nach Bielefeld und
Kirchlengern kamen
4.5 Krankheiten und Todesfälle beunruhigten die Kirchlengeraner
4.6 Wie schön, wenn aus Fremden Freunde werden!
4.7 Die Begegnung in Kirchlengern vermittelt Mahnung
und Hoffnung
4.8 „Dat zij rusten in Vrede“
4.9 Wie können die Erinnerungen lebendig gehalten werden?

::5:: Projektlernen im Geschichtsunterricht?
von Torsten Schätz
Eine Standortbestimmung 2008 im schulischen Kontext
5.1 Funktionen des kollektiven Erinnerns
5.2 Projektlernen im Geschichtsunterricht
5.3 Projektlernen vs. Vermittlung von Kernkompetenzen
5.4 Wie viel Zeit bleibt für Projektunterricht?

::6:: Das kurze Leben der Irena Skibinska
von Dieter Knippschild

::7:: Mutter war Schuldienerin in Südlengern
von Helga Nienhüser
7.1 Lehrer Müller konnte Ohrringe nicht leiden
7.2 Manchmal hielt Bürgermeister Uehlemann Vorträge
7.3 Die schlimmsten ihrer Drangsalierer nahmen sie mit
7.4 „Einer fehlt noch!“

::8:: Literaturhinweise, Quellen, Fotonachweise
8.1 Auswahl weiterer Literatur zum Thema
8.2 Weiter Quellen (Webadressen zum Thema)
8.3 Fotonachweise


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